Törggelen in Südtirol

Herbstzeit ist Törggelezeit! An den letzten warmen Herbsttagen öffnet sich so mancher uriger Keller in Südtirol für das weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannte Törggelen. Den Ursprung findet das Törggelen im Eisacktal, aber auch in den anderen Landeshälften ist diese Tradition bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt und nicht mehr aus dem Herbstprogramm wegzudenken. Im Mittelpunkt stehen das Verkosten des „Suser“, eines jungen noch nicht gegorenen Traubensaft und des „Nuien“ (vergorener Most) sowie das gemütliche Beisammensein während Südtiroler Spezialitäten wie Sauerkraut, Gerstsuppe, Surfleisch, Würste, Südtiroler Speck, Südtiroler Speck, Schüttelbrot, Vingscher Paarl Brot, Schlutzkrapfen und Käse serviert werden. Fehlen dürfen auf keinen Fall die für das Törggelen typischen süßen Krapfen, gebratenen Kastanien (Keschtn) und Musik und Lieder aus Südtirol!

Der Brauch des Törggelens

Diesen Brauch kennt inzwischen fast jeder, weniger bekannt ist der Ursprung. Wahrscheinlich wurden die ursprünglich in den muffigen Kellern abgehaltenen Weinverkostungen von den Weinbauern in die warmeStube verlegt, damit die Verkostung gemütlicher und lustiger von Statten ging, wurden Nachbarn und Verwandte dazu eingeladen. Der Name Törggelen wurde von der „Torggel“ abgeleitet (lat. torquere = pressen), der Traubenpresse im Kelterraum.

Für die Dolce Vita Hotels organisiert auch heuer wieder der diplomierte Wanderführer Karl Perfler ein Törggeleprogramm der etwas anderen Art!

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